ÜBER UNS

Moin, ich bin Oli.

Nach dem Bachelorpraktikum und der Abgabe der Thesis war mir klar, dass mich ein 40 Stunden-Job in einem Ingenieurbüro nicht so richtig erfüllen wird. Auch nicht, wenn ich mich ausschließlich mit dem Nachhaltigkeitsthema Energiewende beschäftigen würde.

Zwischen Bachelorabschluss und Masterstudium nahm ich mir ein Jahr Zeit, um Europa zu bereisen und für mich zu klären, wie und was ich nach dem Studium arbeiten will und vor allem, wie ich damit meinen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten kann. Im Laufe der Reise habe ich herausgefunden, dass mich die Themen Permakultur-Gestaltung und regenerative Landwirtschaft deutlich mehr faszinieren, als mich das Thema erneuerbare Energien vor dem Studium fasziniert hat. Deshalb habe ich mich ein Jahr voll diesen beiden Themen gewidmet und das Masterstudium stark zurück geschraubt. So ist auch dieser Blog entstanden.

Warum mache ich das hier?

Auf Deutsch fand ich leider nur wenige Informationen. Vor allem wenige, die mir inhaltlich tief genug gingen. Das fand ich nur auf Englisch. Das versuche ich nun mit diesem Blog umzusetzen.

So kann ich mit dem Blog Menschen weiterhelfen, die sich für die gleichen Themen begeistern, aber entweder nicht die Zeit haben, sich damit intensiv zu beschäftigen oder keine Lust haben, sich mit englischer Fach-Literatur herumzuschlagen.

Nach einem Jahr Findungsphase stieß ich doch auf eine Möglichkeit Permakultur, Studium und Berufsperspektive zusammen zu bringen. So habe ich mich im Master auf die Nutzung der Biogastechnologie zur Schließung von Energie- und Nährstoffkreisläufen spezialisiert.

In meinem Job kann ich nun beides zusammen führen: Jetzt helfe ich dabei, Forschungsprojekte zur stofflichen und energetischen Biomassenutzung auf den Weg zu bringen und organisiere Weiterbildungsangebote für Landwirt*innen und Landwirte zum Thema Landwirtschaft und Klimaschutz in Schleswig-Holstein.

Neben gärtnerischen und landwirtschaftlichen Themen wirst du hier von mir auch Artikel zum Thema Kreislaufwirtschaft finden.

 

Hallo! Ich heiße René.

Seit 2015 studiere ich Politikwissenschaft und Soziologie in Mainz. Nach ungefähr einem Jahr im Studium erlebte ich eine Sinnkrise – „wo will ich eigentlich damit hin?“ habe ich mich gefragt. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wusste, was diese Frage eigentlich bedeutete. Es ging nämlich nicht nur darum, welche Karriere ich mit dem Studium einschlagen möchte, sondern auch darum was mich mit Sinn und Freude erfüllt. Sinn und Freude habe ich im Studium allein jedenfalls nicht gefunden – erst die Begegnung mit der Permakultur Ende 2016 hat mich dorthin geführt.

Nach kurzer Recherche im Internet bin ich auf das Humus-Festival gestoßen. Das Humus Festival verbindet Permakultur, Foodsharing und Wildnispädagogik miteinander. Dort konnte ich in Kontakt mit Permakultur-Gestaltern kommen und viel über die Permakultur und ihre Gestaltungsmethoden lernen – sowohl praktisch als auch theoretisch. Gegen Ende des Festivals wurde mir dann allmählich klar, dass die Permakultur tatsächlich einen realistischen Ansatz darstellt, mit dem die meisten Herausforderungen der heutigen Zeit angegangen werden können.

Vollkommen geflasht von dieser Erkenntnis (alle Ansätze die ich vorher kennengelernt hatte haben mich nämlich immer enttäuscht) meldete ich mich für einen 72-Stunden Permakultur-Designkurs an. Dieser intensive Kurs führte mich durch alle wichtigen Aspekte der Permakultur und bildete für mich die Grundlage mit der ich heute in meinen Designs arbeite. Ein Jahr später, Mitte 2018, begann ich dann die Weiterbildung zum Permakultur-Gestalter, die noch bis mindestens 2021 dauern wird.

Mittlerweile habe ich mich in ein großes Netzwerk von Gestalter*innen und Landwirt*innen einbinden können, das es mir ermöglicht viele praktische Erfahrungen im Gestalten zu sammeln. Auch habe ich mich beim Humus-Festival in Ober-Ramstadt in der Organisation engagiert, wo ich viele Erfahrungen im Bereich der sozialen Permakultur sammeln konnte.

Auf diesem Blog werde ich mich aufgrund meines sozialwissenschaftlichen Hintergrunds auch auf den Bereich der sozialen Permakultur spezialisieren. Da ich in meiner Weiterbildung aber auch gärtnerische und landwirtschaftliche Projekte machen muss, werde ich auch zu diesen Designs ab und an mal ein paar Artikel schreiben. In nächster Zeit werde ich viel auf verschiedenen Höfen WWoofen und auch in intentionalen Gemeinschaften arbeiten. Ihr könnt euch also auch auf spannende Reiseberichte und Interviews – eventuell auch im Video- oder Podcastformat – freuen.

Mein Studium konnte ich mit der Permakultur in vielen Fällen verbinden. Auch wenn es dadurch etwas länger gedauert hat, bereue ich es nicht mein Studium mit intrinsischer Motivation gestaltet zu haben. Im Wintersemester 2019/20 werde ich meine B.A.-Arbeit zum Thema „Werte in intentionalen Gemeinschaften“ schreiben.

Im Rahmen meiner Weiterbildung zum Dipl. Permakulturgestalter (Diploma of Applied Permaculture Design, PKA) biete ich vergünstigte Design-Dienstleistungen an. Bei Interesse kannst du dich gerne unter rene@permakulturblog.de bei mir melden. Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit für eine bessere Welt.

Ehemalige Autoren

Hi, ich bin Moritz. Baujahr '85 und Vater eines Sohnes.

Nach meiner Ausbildung als Mechatroniker bei einem Hersteller von Windkraftanlagen habe ich angefangen Maschinenbau zu studieren. Während des Studiums wurde mir allmählich klar, in welchem Schlamassel die Menschheit eigentlich steckt. Klar wurde mir auch, dass die Landwirtschaft den größten Hebel bietet, um das Ruder wieder herumzureißen.

Deshalb beschäftige ich mich nun schon seit einigen Jahren mit Methoden der regenerativen Landwirtschaft. Durch Oli bin ich dann darauf gekommen, dass Permakultur nicht eine Methode unter vielen ist, sondern ein System, welches alles, was ich gelernt habe vereint - und noch viel mehr.

Unser Ziel mit diesem Blog ist es, eine angeregte Diskussion mit Dir zu führen und Dich dabei zu unterstützen, Dir das nötige Wissen anzueignen, das Du brauchst, um Permakultur-Gestaltung in Deinen eigenen Projekten erfolgreich umzusetzen.